Leider konnte sich das chinesische Unternehmen HOTWAV nicht als Marktführer für staub- und wasserdichte Smartphones etablieren. Neben einigen wirklich gelungenen und ausgewogenen Modellen gibt es auch eher mittelmäßige Geräte mit deutlichen Mängeln. Das heutige Testobjekt gehört zur letzteren Kategorie, obwohl der Grund für diese Entscheidung des Herstellers nachvollziehbar ist. Der Sparwille hat sich als Bumerang erwiesen.
Das Design des neuen Geräts wirkt altmodisch. Zwar sind die Farben des gummierten Gehäuses ansprechend, und es verfügt über einen seitlich angebrachten Fingerabdruckscanner, eine trendige Camping-Taschenlampe und ein interessantes Kameramodul, doch all das verblasst angesichts der enormen Displayränder, des veralteten Designs der 16-Megapixel-Selfie-Kamera und der beträchtlichen Dicke des Barrens selbst. Letzteres lässt sich jedoch nicht durch die außergewöhnliche Akkulaufzeit vieler IP68-wasserdichter Geräte erklären. Der 6200-mAh-Akku ermöglicht eine typische Bildschirmzeit von 8–10 Stunden, die Ladeleistung ist mit 20 W jedoch gering. Das 6,75 Zoll große IPS-Display ist sehr einfach gehalten. Die Bildschärfe ist selbst bei HD+-Auflösung schlecht, die Spitzenhelligkeit liegt knapp über 500 Nits, wodurch Bilder bei direkter Sonneneinstrahlung schwer erkennbar sind, und die Farbwiedergabe wirkt blass. Einziger Pluspunkt ist die flüssige Bildqualität bei der 120-Hz-Bildwiederholfrequenz.
Diese wird jedoch aufgrund der Leistungsgrenzen der Gerätespezifikationen selten erreicht. Der UNISOC T7250 (Tiger T615) Prozessor, 6 GB RAM und die Mali G57MC1 GPU reichen nicht immer für einen stabilen Betrieb der Android-16-Oberfläche aus. Apps starten mitunter langsam, und es kommt gelegentlich zu Rucklern. Das Gerät eignet sich nicht besonders gut zum Spielen; lediglich 3D-Titel, die nicht übermäßig ressourcenintensiv sind, laufen einigermaßen flüssig. Beispielsweise PUBG Mobile mit niedrigen Grafikeinstellungen. Das Gerät verfügt über 128 GB internen Speicher, der per microSD-Karte erweitert werden kann.
Erwarten Sie nicht zu viel von der 48-Megapixel-Hauptkamera und dem 0,08-Megapixel-Sekundärsensor. Sie werden damit ein Dokument fotografieren, ein paar Aufnahmen bei Tageslicht machen und das Gerät anschließend weglegen. Bei schlechten Lichtverhältnissen oder sich bewegenden Objekten kommt es zu Bildrauschen, Unschärfe, Detailverlust und anderen Problemen. Es gibt keinen Stereoklang, und der einzelne Lautsprecher überzeugt weder durch Lautstärke noch durch ausgewogenen Frequenzgang. Positiv hervorzuheben sind die Unterstützung von NFC und 5G. Insgesamt enttäuscht das Gerät jedoch hinsichtlich seines IPS-Panels, des Gehäuses und einiger anderer Aspekte und ist daher nur bedingt empfehlenswert.
In dieser Tabelle sehen Sie die Kamera-Spezifikationen des Hotwav Cyber 17, einschließlich aller Informationen zum 48Mp -Sensor. Mithilfe dieser Informationen können Sie die maximalen Vorteile der Kamera im Vergleich zu Bewertungen von Mitbewerbern ermitteln.
Das Hotwav Cyber 17 verfügt nicht über einen Infrarot-Blaster (IR), sodass Sie es nicht als Fernbedienung verwenden können.
Hat IP68?
Ja. ip68 unterstützt.
Hat speicherplatz erweiterbar?
Hotwav Cyber 17 unterstützt SD-Karten.
Hat Klinkenstecker?
Das Hotwav Cyber 17 verfügt über eine USB-Kopfhörerbuchse vom Typ C, sodass Sie einen Adapter verwenden müssen, um Standardkopfhörer mit einem 3,5-mm-Anschluss anzuschließen.
Hat 5g?
Hotwav Cyber 17 bietet keine 5G-Unterstützung.
HOTWAV Cyber 17: Bilder
HOTWAV Cyber 17: Leistung
Unten finden Sie die Ergebnisse der HOTWAV Cyber 17-Bewertung in den Ranglisten von Antutu und Geekbench Benchmark. Dort sehen sie ebenfalls, wie gut die Leistungsfähigkeit in Spielen ist.
Datum der Veröffentlichung:
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